Partner sein, einander wertschätzen

Was bedeutet Fairer Handel? Inwiefern stehen die Weltläden mit ihrer Arbeit für den Fairen Handel?
Auf diese Frage gibt es klare Antworten, festgehalten in der Konvention der Weltläden
Diese Konvention wurde im Dialog verschiedenster Partner in jahrelanger Arbeit entwickelt.

 

1997 hat die Mitgliederversammlung des Weltladen-Dachverbands die Konvention der Weltläden beschlossen. 2010 wurde sie überarbeitet und besser an die internationalen Kriterien angepasst.

 

Grundlegend für den Fairen Handel, wie die Weltläden ihn repräsentieren, ist die gleichberechtigte Partnerschaft zwischen Nord und Süd. Die in der Konvention erarbeiteten Kriterien gelten für alle maßgeblichen Akteure im Fairen Handel: Produzenten und Produzentinnen, Importeure, Weltläden und Fair-Handels-Gruppen.

 

Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Weltladen-Dachverband ist die Anerkennung dieser Konvention. Doch auch Läden, die nicht im Dachverband organsiert sind, orientieren sich an diesen Kriterien. 

 

Die Kriterien des Fairen Handels gelten für den gesamten Weg, den ein Produkt zwischen Produzent*in und Konsument*in zurücklegt. Nicht nur für den Produktionsprozess. Überschüssige Einnahmen werden in den Fairen Handel reinvestiert. Großkonzerne und Handelsketten profitieren nicht davon. 

 

  • Der Faire Handel versteht sich als Handels-Partnerschaft
     
  • Dialog, Transparenz und Respekt prägen den Fairen Handel.
     
  • Der Faire Handel ermöglicht den Produzentinnen und Produzenten menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen durch faire und verlässliche Preise.
     
  • Der Faire Handel fördert demokratische Strukturen, z.B. durch die gleichberechtigte Mitbestimmung aller Beteiligten in den Projekten, den Handelsorganisationen und den Weltläden.
     
  • Der Faire Handel legt Wert auf langfristige, kontinuierliche Handelsbeziehungen.
     
  • Der Faire Handel fördert den ökologischen Anbau und naturverträgliche Produktionsweisen.
     
  • Der Faire Handel ist nicht an Profiten orientiert.
     
  • Informations- und Bildungsarbeit sind wesentliche Aspekte des Fairen Handels.

 

 

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